WISSEN STATT GLAUBEN ETHIK - FREI VON DOGMEN FEIERN - OHNE GOTT TRENNUNG KIRCHE & STAAT

AHA, das ist die "Allianz vun Humanisten,

Atheisten an Agnostiker zu Lëtzebuerg"

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20-12-2018

AHA startet eine neue Kampagne: "Gutt liewen ... fräi!" mit einem Video Clip.

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Comite

HermanFirwat ech bei AHA matschaffen?

Dofir ginn et méi Grënn: Ech hat d’Chance, vun doheem aus "just" gedeeft gewiescht ze sinn, mee stoung dann awer a menger Primärschoulszäit an den 1980er Joren als Kand dat net an de Reliounsunterrecht gaangen ass zimlech eleng do. Et war keng Plaz fir Athéistekanner. Zanterhier, an och a mengem Beruffsliewen als Léierin, ass et mir e wichtegt Uleies, datt d’Kanner net méi no den Opfaassungen an Iwwerzeegunge vun den Eltere getrennt solle ginn, mee als Klass gemeinsam an de Genoss vun engem praktesch-philosophesche Fach kommen.

Eng aner vu menge Prioritéiten ass et matzewierken alternativ Feieren an Zeremonië bekannt ze maachen. Firwat amplaz vun enger Daf oder Kommunioun net einfach e Summer- oder e Fréijoersfest feieren? D'Méiglechkeete sinn hei sou villfälteg wéi d’Uläss.

Ech respektéieren déi gleeweg Leit, a fuerderen dat selwecht vun hinnen. Jo: Et muss een net gleeweg si fir e gudde Mënsch ze sinn! Jo: Et kann een seng Kanner zu sozial kompetenten, empatheschen a wäertvolle Mënschen erzéien, ouni reliéisen Hannergrond! Soumat ginn si zu fräi denkende Matmënschen, befreit vun iergendwelleche reliounsinherente Scholdgefiller.

Leistico

Warum ich bei AHA mitmache?

Als ich mit 14 Karl-Heinz Deschner's "Und abermals krähte der Hahn" las, bestätigte dies meine Überlegungen und Diskussionen, die ich mit meinem protestantisch-liberalen, kritischen Elternhaus hatte: aufgewachsen in der Europaschule, nicht getauft, sollte ich selber entscheiden, ob und wie ich zu Religion stehe. Ich lernte alles als Aussenstehender kennen: die Kommunion, Scheinheiligkeit, aber auch echtes soziales Engagement, ob mit oder ohne Missionsanspruch. Geborgenheit und Austausch in einer Gruppe ja, aber kein Bedarf an "Wahrheiten" ohne Ratio, oder mit bürokratischem, sich verselbstständigenden und abgehobenem Überbau.

Die Situation in Luxembourg sehe ich relativ gelassen, da die katholische Kirche eher auf dem Rückzug ist. Mir macht eher Sorgen, dass wir in Ländern wie den USA oder Israel oder auch der Türkei eine Rückkehr zur mehr Religiosität sehen, teilweise von der politischen Seite manipuliert ("die Geister, die ich rief"). Und dass Toleranz als Schwäche ausgelegt und ausgenützt wird.

Da ich seit 1994 im Bankwesen tätig bin, sehe ich immer wieder wie schnelle hehre religiöse Vorsätze dem Übergott "Mammon" zum Opfer fallen. Auch diese "Religion" hat Grenzen aufgezeigt bekommen, und das ist gut so.

"Chacun à sa façon."

CloosSeit ich in der Primärschule einen radikal bibelgläubigen Religionslehrer hatte der Adam und Eva für die ersten Menschen hielt (und jeden Schüler bestrafte der etwas anderes behauptete) ist mir bewusst, dass die katholische Kirche einen gehörigen Klaps hat. Als Student beschloss ich dann endlich auszutreten. Mein Taufpastor (oder sein Nachfolger) verweigerte mir dies mit der Begründung, dass es sich bei der Taufe um ein „unauslöschliches geistliches Siegel“ handele. Ich habe daher dem damaligen Erzbischof geschrieben, er solle mir bitte mein Exkommunikationszertifikat schicken (da ich dafür die Kriterien erfüllte), warte jedoch heute noch auf eine Antwort. Ob meine Mitmenschen nun an ein, zwei, zehntausend Götter oder ein fliegendes Spaghettimonster glauben ist ihr Problem, ich bin jedoch nicht damit einverstanden, dass ich irgendeinen Glauben mitfinanzieren soll. Ich selbst bin philosophisch dem hellenistischen Gedankengut (Epikurismus, Stoizismus) zugeneigt und würde mich als pragmatischen Agnostiker bezeichnen mit der Ansicht, dass die Frage nach der Existenz einer oder mehreren höheren Instanzen nicht zu beantworten ist und man sich deshalb darüber auch keine weiteren Gedanken machen sollte.

Viele Religionen leben von der Angst der Menschen vor dem Zorn der Götter und lassen sie – wie die katholische Kirche – bereits „schuldig“ auf die Welt kommen. Ich betrachte dies als skandalöse Begrenzung der persönlichen (Entfaltungs-) Freiheiten mit dem Ziel die Gläubigen an die Institution zu binden. Ein laizistischer Staat sollte keiner Glaubensgemeinschaft dabei behilflich sein Minderjährige zu indoktrinieren. Religionskurse gehören nicht in eine Schule. Soll jedoch meiner Ansicht nach jeder glauben was er will, so lange er dadurch nicht die Freiheiten seiner Mitmenschen begrenzt, ungefährlich für die Gesellschaft ist, sein Glauben im Privaten bleibt und seine Glaubensgemeinschaft sich selbst finanziert.

WirtzAls ich das erste Mal mit anderen Gründungsmitgliedern der AHA zusammentraf, wusste ich, dass hier endlich das rechte Umfeld war, um etwas in Bewegung zu bringen gegen dieses mächtige Luxemburger Übel Kirche, das mich seit Kindesalter so sehr beschäftigte…

Die liberale Familie, in die ich in Echternach geboren wurde, lebte in dem typischen Gemisch von konsequentem Antiklerikalismus und der doch all zu oft beschämend übermächtigen Aussage: mach wéi d’Leit…

Die philosophischen Aspekte der Gottesfrage waren für mich nie die essentiellen Themen; sie sind längst abgeklärt: die Geschichten rund um die Schlange und den Apfel sah ich sehr früh als eine Aggression gegen mein Denken. Der Mensch hatte sich für sich einen Gott geschaffen. Nicht umgekehrt!

So gehöre ich denn auch in dem bemerkenswerten Team der AHA-Gründer nicht zu den so wichtigen Philosophen; von deren tief schürfenden plausiblen Conclusio’s bin ich für meine Bildungsebene seit Langem ausreichend überzeugt!

Ich bin Atheist, weil es keinen Gott gibt!

Ich bin allerdings gegenüber der Frage der finanziellen und weitgehend politischen Verquickung zwischen Staat und Kirche in Luxemburg sehr verärgert. Ich bin dementsprechend voll motiviert um mitzuhelfen, die vielen Gleichdenkenden in unserem “Muttergottesland“ auf einen Weg zu bringen, für den sie allein zwar wohl die Einsicht, aber nicht die Kraft haben.

In einem Land, wo nur sehr wenige Leute an einen Gott glauben oder einen Tempel brauchen, ist es unfassbar, dass 23 Millionen € allein für Priestergehälter und insgesamt schätzungsweise mindestens 80 Millionen € jedes Jahr in die Kassen und Taschen von Priestern und Kirchen fließen. Die genaue Summe ist ebenso wenig bekannt wie die Art deren Verwendung! Über diese Summen braucht der Bischof und die Seinen dem zahlenden Steuerzahler keine Rechenschaft abzulegen.

Und die meisten von uns haben das bisher geschluckt.

Dagegen hoffe ich, auch zusammen mit AHA und vielen Luxemburgern, vor meinem eigenen Ende noch etwas in Bewegung zu bringen!

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LickesAls man mich fragte ob, ich mit an Bord wäre eine Organisation zu gründen, dessen Anliegen die Verteidigung und Gewahrung der Interessen der Atheisten, Humanisten und Agnostiker sei, habe ich keine Sekunde gezögert. Seit Jahren stört mich dass gerade hier in Luxemburg, wo sich jeder das hypokritische Fähnchen der Toleranz hochtrabend an die Brust heftet, für die Durchsetzung der Interessen einer sehr großen Anzahl von Personen, nicht das Geringste getan wird.

Auch nichtgläubige Würdenträger, laufen so in großen Scharen Nationalfeiertag in die Kathedrale, nur um dabei zu sein, andere heiraten in der Kirche, weil man sonst nicht „richtig“ verheiratet ist um nur diese zwei unlogischen und zum Teil anachronistische Handlungsweisen heraus zu kristallisieren.

Außerdem ist es erschreckend festzustellen, dass auch noch im 21 Jahrhundert, nichtgläubigen Menschen, gerade von Kirchenvertretern ob christlicher, jüdischer oder muslimischer Glaubensrichtung, alle moralischen Handlungsweisen aberkannt werden. Dabei sind es eben gerade Anhänger monotheistischer Religionen die für einen Grossteil an Unheil in unserer Welt Mitverantwortung tragen und an deren Hände das Blut geradezu heruntertröpfelt. Die reine Wissenschaft fliegt sie zu den Sternen, die Religion in Hochhäuser, aber diese unwiderlegbare Erkenntnis scheint einer Mehrheit der Bevölkerung nicht präsent!

Dass ich Naturwissenschaften und speziell Chemie studieren wollte, wusste ich schon sehr früh. Ich wollte schon immer verstehen, wie Dinge funktionieren und hätte mich mit Fächern, für die man viel auswendig lernen muss, eher schwer getan. So ging ich nach meinem Abitur am „Kolléisch“ an die „Université libre de Bruxelles“ und promovierte dort zum Doktor der Naturwissenschaften in physikalischer Chemie. Ich liebe aber auch ein Familienmensch zu sein, mache gerne Wandertouren, ob in die Berge oder durch Wüsten, bin aber auch froh ein reichhaltiges kulturelles Angebot zu nutzen, weil ich sehr gerne ins Theater oder die Oper gehe.

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FaberDer Leitspruch, eine Demokratie sei immer nur so stark wie ihre Zivilgesellschaft trifft ganz besonders auf Luxemburg zu. Zwar sind die politischen Akteure auf kleinstem Raum versammelt, doch es fehlt an wahrhaftiger partizipativer Kultur, da die innerstaatlichen Verstrickungen stark an die katholische Kirche und die christlich-soziale Volkspartei gebunden sind und seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue zementiert werden. An diesem Knotenpunkt setzt der Laizismus an, der eine rigorose Trennung zwischen Politik, das heißt dem Allgemeinwohl und religiösen Einflüssen fordert. Durch die jahrelange Beschäftigung mit der europäischen Ideengeschichte schien mir der Anspruch, einen persönlichen Beitrag zu diesem Ziel zu geben eine logische Konsequenz. Die Idee der AHA, Menschen zu versammeln und zu vertreten, die jeglichem religiösen Irrglauben abgeschworen haben und eine Weltanschauung vorleben, die auf Vernunft und Humanismus gründet, fand sofort meine Zustimmung und die Dynamik, die von meinen Mitgründern ausgeht, lässt auf Bedeutsamkeit und besonderes Engagement hoffen.

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