Pressemitteilungen - Communications de presse - Press releases

Kürzlich erließ die katholische Kirche ein „Dekret“ betreffend ihrer finanziellen Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexualisierter Gewalt durch Geistliche zugefügt wurde. Soll man sich freuen, dass den Opfern überhaupt etwas gezahlt wird?

Durch den Vorstoß parteipolitischer Initiativen und zivilgesellschaftlicher Organisationen wie AHA Lëtzebuerg konnte Kultusminister François Biltgen von der Christlich-Sozialen Volkspartei (CSV) endlich dazu gezwungen werden, sich mit der Frage nach den Verhältnissen zwischen Staat und Religion zu befassen.

Die a.s.b.l. Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker (AHA) teilt mit, dass sich der Verein am kommenden Montagabend mit einer Delegation des Luxemburger Erzbistums, darunter auch Erzbischof Hollerich, treffen wird. Dieses Treffen ist das Resultat eines offenen Briefes, den AHA im Oktober an den neuen Erzbischof geschickt hatte.

Die unterzeichnenden Organisationen begrüßen es, dass sich die zuständige Parlamentskommission entschieden gegen die religiös motivierte Möglichkeit von getrennten Schwimmkursen für Jungen und Mädchen ausgesprochen hat. Zu einer Gesetzesänderung soll es laut Bildungsministerin nicht kommen ...

AHA Lëtzebuerg wurde ein Dokument zugespielt, demzufolge im Bildungsministerium unteranderem darüber nachgedacht wird, aus Respekt vor „religiösen Gefühlen“ separate Schwimmkurse für Jungen und Mädchen anzubieten.

Instruction concernant l'acceuil d'élèves témoignant de convictions religieuses dans les lycées et les écoles fondamentales publics.